PLULSPOL
Positiv an-ziehend
Positive Anziehungskraft durch Alleinstellungsmerkmale
VORWORTE
Seit ich im Kreis Rendsburg-Eckernförde lebe (1984), fand ich besonders auf meinen beruflichen Reisen und Tätigkeiten viele Lösungen, die auch zur Belebung meines Kreises führen werden. Aus dieser Sammlung ist „PLUS POL“ entstanden.
Da eine Region immobil ist, kann sie nicht zum Geld wandern, sondern hat es 1. anzulocken und 2. durch kluge faire Regeln in Umlauf zu halten.
1. Anlocken
a. Meidung bzw. Minimierung von abstoßenden Faktoren:
Bürokratismus, Verwaltung, Eintönigkeit, Langeweile, Spannungslosigkeit, Kompliziertheit, Normalität, Hektik, Kosten, Ernst, Unsachlichkeit ... und natürlich jammernde, klagende, streitende, zweifelnde, ernste, lustlose und ängstliche Menschen.
b. Förderung bzw. Maximierung von anziehenden Faktoren:
Vielfältigkeit, Kurzweile, Spannung und Entspannung im Wechselspiel, Bewegung, Harmonie und Ruhe im Wechselspiel, Einfachheit, Natürlich-, Heiter-, Sachlich- und Freundlichkeit ... und natürlich Lobende, provozierende, harmonierende, heitere, lustvolle also mutige Menschen.
PLUS POL beherzigt 1.a. und 1.b. Mein persönliches Ziel: Kreis Rendsburg-Eckernförde wird der Vorbildkreis Schleswig-Holsteins. Außerdem bin ich sicher:
Durch PLUS POL werden junge Menschen schnell und leicht erkennen, das Leistung Spaß macht!
2. IST 2009
Kreis Rendsburg-Eckernförde
a. Viele große und kleine, wenig und ungenutzte bebaute Flächen im Kreis. Tendenz steigend (besonders durch Bundeswehrabzug).
b. Viele große und kleine, wenig und ungenutzte Innenräume (für Gewerbe + Wohnungen)in günstigen Lagen.
c. Viel freie Hotel und Gastronomiekapazitäten.
d. Viel freie Handelsfläche (leere Läden).
e. Nicht ausgelastete Kassen der vorhandenen Geschäfte.
f. Uneinheitliche – und zum Teil nicht erkennbare – Zielsetzungen von Vereinen und Verbänden (Handel, Kultur, Kunst, Sport, Gastronomie, Tourismus, Handwerk, ...)
g. Fehlen von „Plus-Medien“. Beispiele: www.radio-aktiv.de in Hameln + www.positivenews.org.uk
h. Fehlen eines gemeinsamen Zieles sowie „Images“ für die Region, mit der sich möglichst viele heimische Menschen identifizieren wollen und können.
i. Kinder- und Lehrerunwürdige Zustände an vielen Schulen.
Wundervolle Gründe, um mit PLUS POL schnell zu beginnen, denn in der heutigen Zeit gewinnen nicht die Stärksten oder Reichsten, sondern die Schnellsten.
3. Wünsche
PLUS POL will und wird durch erfüllen von Wünschen einen gesellschaftlichen Aufschwung (kulturell und also wirtschaftlich) erzeugen.
Kinder wünschen sich Abenteuer, Überraschungen, Spannung und Entspannung, Geheimnisse (lüften), Neues und Altes spielerisch entdecken, Rätsel, Codes und Aufgaben lösen, sich sportlich und geistig messen.... und das alles in einer freundlichen, fröhlichen, heiteren und also menschlichen Umgebung. Orte, wo sie Entsprechendes finden, wirken auf Kinder positiv anziehend. Solche Orte sind „IN“, da wollen sie hin.
Erwachsene, besonders jene, die Mensch geblieben sind, sind die Wünsche ähnlich.
PLUSPOL-ERFÜLLUNGS-WEG
Alltägliches spannend gestalten. Menschen fühlen sich dort hin gezogen, wo Sie Chancen sehen, dass ihre geheimen und offenen Wünsche erfüllt werden, wo sie Regungen empfinden, Er- und Anregungen bekommen. Damit mein Kreis auf Heimische und auf (noch) Fremde anziehend wird/wirkt, braucht sie vor allem Orte und Ereignisse, die sich durch „Alleinstellungsmerkmale“ deutlich von Erlebnisorten anderer Regionen unterscheidet. Ich bin der Überzeugung, dass durch eine Vielzahl „kleiner“ Attraktionen mit Alleinstellungscharakter gesamte Kreis an Anziehungskraft gewinnt und jede Gemeinde, jede Stadt davon profitiert. Image, z.B. der Abenteuerkreis, der rätselhafte Kreis, der spannende Kreis, der Freizeitkreis, Sammler- und Anglerkreis, der (sich + andere) bewegende Kreis, der rege Kreis. Das Gesamtimage kann sich also durchaus aus unterschiedlichen „Images“ zusammensetzen.
PLUSPOL-ZIEL: Image-Aufbau für möglichst viele unterschiedliche Zielgruppen die richtigen, anziehenden Alleinstellungsmerkmale!!
4. ZEIT- + = GELDPLAN
PLUS POL ist kein Programm, dass Investoren oder Zuschüße braucht. PLUS POL betrachtet jedes einzelne Projekt für sich, Neuansiedlungen genauso wie vorhandene Attraktionen.
Sobald sich für ein Projekt die richtigen Menschen (Zeit-/Raum-/Geld-/Sachgeber/Betreiber/Werbe-/Medienpartner/Paten/Sponsoren/Erbschaften/Stiftungen) gefunden haben und der ideale Raum gefunden wurde, wird das Projekt umgesetzt. Alles, was im Vorwege ohne finanziellem Aufwand vorbereitet werden kann, wird gemacht. Dafür ist es wichtig, dass eine möglichst genaue Projektbeschreibung vorliegt. Zielvorgabe: Innerhalb von 5 Jahren hat sich ein Projekt zu bewähren, d.h., sich selbst zu tragen ....ohne öffentliche Gelder. Beispielhaft will die Projektbeschreibung „Baukastensammlung“ sein (siehe Beispiel).
Vorbild: Phänomenta in Flensburg, 1984 gegründet, seit 1993 selbsttragend, bereits 2002 ca. 80.000 Besucher, darunter viele Wiederkehrer. www.phaenomenta.com
5. WEGE + = ZIELE
Vier Wege, die schrittweise - teilweise zeitgleich - begangen werden können und zwangsläufig die Region Rendsburg zu einem Mittelpunkt der Spiel- und Entdeckungs- und Bildungsfreude werden lassen.
a. Neue Attraktionen mit Alleinstellungsmerkmalen ansiedeln, Beispiele:
- Akademie Olympia2 Ein kombiniertes Denk-Sport- und Behinderteninternat in einer Kaserne. (Anmerkung: Weder Hamburg, noch Bremen, noch Schleswig-Holstein haben bisher ein derartiges Internat.
- „Europäische Baukastenmuseum“ z.B. im Provianthaus, ehem. Niewaker (Geschichte + aktives spielen und bauen + Laden)
- „Schiffart im Spiel“ Sammlung auf einem Hausboot am Obereiderhafen (Geschichte + aktives spielen + Laden)
- „Eisenbahn im Spiel“ Sammlung, z.B. nähe Bahnhof (Geschichte + aktives spielen + Laden)
- „Fußball im Spiel“ Sammlung, z.B. in Büdelsdorf (Geschichte + aktives spielen + Laden).
- „Auto im Spiel“ Sammlung, z.B. in einem Autohaus (Geschichte + aktives spielen + Laden)
- „Coca Cola“ Sammlung, z.B. leerer Laden in der Königstr. (Geschichte + Bar + Laden)
- „Mona Lisa“ Sammlung, z.B. leerer Laden in der Königstr. (Geschichte + Cafe + Laden)
- „Schilda“ Sammlung, z.B. leerer Laden in der Königstr. (Geschichte + Restaurant + Laden)
- „Haus der Sinne“, 11 Sinne erleben, z.B. leere Halle in Büdelsdorf (Experimentieren + probieren + testen ....).
- Ausbau des www.sinnweg.de
- weitere siehe anliegende „Langfrist-Liste“.
Wichtig: Nach dem „Baukastenprinzip“ Neuansiedlungen in geeigneten Zeittakten, nicht ALLES auf einmal. Außerdem hat jede Sammlung erweiterbar zu sein, damit Menschen, die schon hier waren, Wiederkommensgründe haben.
b. Vorhandene Attraktionen mit Alleinstellungsmerkmalen durch Ergänzungen/Änderungen aufwerten.
Beispiele:
- Fußgängertunnel mit den längsten Rolltreppen Deutschlands. Bemalung der Tunneldecke mit Comicbilder (Unterwassermotive). Die Seitenwände der Rolltreppen nutzen als Galerie, „Längste Rolltreppengalerie der Welt“.
- Silowände durch „Siloclimbing“ nutzen, „Eider Mordwand“, Vorbild www.siloclimbing.de/
- Kletterpark unter der Hochbrücke (Seile zwischen den Pfeilern).
- Möglichst viele Geschäfte mit rätselhaften Schaufenstern und „Spannender Ecke“ im Laden.
- Frischemärkte fördern: Keine Standgebühren für Obst- Gemüse, Fisch- usw. Händler, die ihre Produkte nicht bzw. nur traditionell konserviert haben.
c. Ereignisse mit Alleinstellungscharakter Vorbild: Phänomenta, fast täglich besondere Aktivitäten
- Viele Formen von Meisterschaften, Sport, Spiel, Denken, Bauen, .....
- Sondertreffen besonderer Gruppen, z.B. Fantasiespieltage, Schiffsmodellbautage, Erfinder- + Tüftlertreffen, Treffen von „Zeitreisenden“, „Charaktertreffen“ (Eulenspiegel, Rattenfänger, Holger = Walter, ....)
6. Produkte mit Alleinstellungscharakter
Aus 5.a. – 5.c. ergeben sich wunderbare Möglichkeiten vor Ort (mit vorhandenen Kapazitäten) Produkte zu entwickeln, zu produzieren und zu vermarkten = „Merchandise“ = für sich werben und damit Geld verdienen.
7. Beispiel einer Projektbeschreibung
Sache
Europäisches Baukastenmuseum im Provianthaus
Beschreibung....Peter Lembke + Holger Thiesen
Ort
Provianthaus, ehem. „Niewaker“, EG Aktiv-Bauraum + Museum + Laden 700 m², mietbarer Tagungsraum ~ 150 m, OG Lagerräume + Büros, z. Teil Fremdvermietung
Sanitärräume für gemeinsame Nutzung, außen Fläche vor dem Gebäude, Bau- + Ausstellungsaktivitäten, z.B. von Zimmerer (Holzverbindungen, Fachwerk, ....)
Zeit
Vorausausstellung Jan. 2010im
Eröffnung: 1.4.2010
Öffnungszeiten (Vorbild: Phänomenta)
Genauer Zeitplan durch Peter Lembke + Holger Thiesen
Personal
Menschen, die sich an der Sammlung erfreuen, die dort aus idealistischen Motiven tätig sind, die dem Projekt ihre Zeit geben: Rentner, FSJ, Spielothek Büdelsdorf, Freiwillige bei besonderen Anlässen (Baumeisterschaften, etc..) Freie Mitarbeiter auf Honorarbasis Studenten der Fachhochschule Kiel/Eckernförde, (Statik + Architektur + Kunst), Handwerksmeister- und Gesellenschulen, ....
Finanzierung
1. Eintrittsgeld
2. Produktverkäufe
3. Ideelle Sponsoren/Spender/Erben (Kinder- + Baukastenfreunde)
4. Vermieter durch erfolgsabhängige Miete
5. Werbepartner, z.B. aus der Baukasten- (z.B. LEGO) und der Baubranche (Holz, Stein, Metall, Glas, Handel)
6. Gastronomie und Handel des Kreises (z.B. DEHOGA), da sie durch die Ansiedlung profitieren wird.
7. Event. Öffentliche Mittel (z.B. Europa) ...nur für die Startphase.
8. Renovierungen, Möbel, Einrichtung: Handwerkerschaft, die sich im Museum präsentieren will.
Startgeld
Grundlage ist eine Kalkulation von Peter Lembke, Direktor des Deutschen Spielemuseums
Betrieb
NULL Fixkosten, weil Miete, Versicherungen, Ver- und Entsorgung erfolgsabhängig honoriert werden, Projekthonorare statt Festlöhne. Als
Grundlage wird ebenfalls die Kalkulation von Peter Lembke dienen.
8. PARTNER
Medien
Eigener Internetauftritt, www.radio-vitalien.de/ (Vorbild www.radio-aktiv.de , 33% Höreranteil, Senderadius ~ 35km, ~ 180.000 Menschen im Sendegebiet)
, www.rd-in.de , www.die-netzwerkstatt.de ...
Überregional z.B. das Mitgliederheft vom ADAC, die Bahnmagazine o.ä.
Wirtschaft
Vorbild: „Club 100“, Flensburg, Firmen und Privatpersonen als Projekt-Paten, ...
Privat
Idealisten, Stiftungen, Spenden, Erbschaften.... für eine kindergerechte Welt
9. LANGFRISTLISTE
Was alles möglich ist... und wird, wenn wirklich gewollt! Auch hier ist stets der Alleinstellungscharakter jedes einzelnen Projektes wichtig. Grundsätzlich haben möglichst viele Aktivitäten besonders, eigenartig, und also alleinstehend zu sein.
Rückeroberung der von der Industrie beherrschten Märkte nicht durch Subventionen, sondern
- durch faire Gesetze und Verordnungen bzw. Löschung von Hinderniss-Verordnungen.
- durch Mut und Strategie.
- durch befreien (=abnabeln) aus Zwangsmitgliedschaften, Zwangsabgaben und also industrie- = monopolschützende Gesetze und Verordnungen.
- durch heitere Sachlichkeit.
- durch freie und freiwillige Tätigkeiten, durch ANFANGEN.
Kurz: Rückeroberung der Menschlichkeit.
Im Einzelnen Beispiele
Rückeroberung des Möbelmarktes durch lokale Tischlereien.
Plattform: Europäisches Baukastenhaus
Vorbild: 1. Tom Sawyer 2. IKEA (Vorbild + Gegner!)
Projektname: Klüderkiss
Rückeroberung des Süssigkeitenmarktes durch lokale Bäckereien.
Plattform: Coca Cola Sammlung
Vorbild: Alps (Schweiz)
Projektname: K(l)eine Schnitte
Rückeroberung des Lebensmittelmarktes durch lokale Höfe
Plattform: Märkte
Vorbild:
Projektname: Kodde Wech
Rückeroberung des Bau(+stoff)marktes durch lokale Bauern, Baufirmen und Händler
Plattform: Europäisches Baukastenhaus
Vorbilder: Helehus (Gesundes Haus www.helehus.de , Nordfriesland) + Tom Sawyer
Projektname: Fun-Hier-Hus
Rückeroberung des Energiemarktes durch lokale Energieernte der Landwirtschaft (Wind, Sonne, Biomasse).
Plattform: Elektromuseum
Vorbild: Schönau
Projektname: Kodde Leitung
Rückeroberung des Spielzeugmarktes durch lokale Tischler- und Schlossereien
Plattform: Europäisches Baukastenhaus
Vorbild:
Projektname: köd wi uk!
10. Produkt-Beispiele
Um den Alleinstellungsanspruch gerecht zu werden, hat diese Region Produkte hervorzubringen, die es nur hier gibt.
Postkarten, die neue und alte Attraktionen der Region sinnig, heiter, humorvoll und ab und zu provozierend hervorheben. Jede Postkarte hat den Empfänger neugierig auf diese Region zu machen.
Segelohren, Segel für Surfer und Segler in Ohrform.
11. Aushängeschilder
Z. B. eine 2. Bundesliga-Handballmannschaft. Heimspiele einer Leistungsmannschaft sind ein idealer Treffpunkt, um persönliche, geschäftliche und also leistungsorientierte Kontakte aufzubauen und zu pflegen.
12. Meisterschaften
Auch bei Meisterschaften ist es wichtig, dass sie Alleinstellungsmerkmale haben. Z. B. die FAMILADE. Ein Lauf, bei dem fast alle Läufer gemeinsam ins Ziel kommen und trotzdem gibt es Sieger. Denk-Sport-Meisterschaft. Athleten können ihr sportliches Ergebnis durch lösen von Denksportaufgaben aufbessern. „Leerlaufzeiten“ zwischen den Wettspielen werden so zu „Lehrlaufzeiten“. Die Wahre Olympiade auf dem „Olymp des Nordens“, dem Aschberg. Fair-Spiele. Regeln, die stets den gefoulten Spieler belohnen.
13. Alltagsspiele
Der Alltag wird durch Spiele spannend und entspannend. Besonders für Menschen, die noch nicht erkannt haben, dass das Leben ein wunderbares Spiel ist, können Spiele wie „Bonbon“, „Mehrwert“, „Schaufenster“ und jede andere Form von Rätsel- und Geheimnisspielen wegweisend sein.
14. Bau - Kunstwerke
Neben den vorhandenen Bauwerken mit Alleinstellungscharakter (Hochbrücke, Fußgängertunnel) sind neue, besondere Bauwerke und Vorhaben zu bauen. Wichtig dabei ist, dass sie nicht nur durch eine besondere Gestaltung Alleinstellung erhalten, sondern auch einen Nutzen haben. Beispiele:
Windkunst: Einzigartige Windmühlen, die Strom produzieren. Die geringere Effektivität wird durch Kunstsponsoren, Windmühlenliebhaber, .... ausgeglichen.
14. Geld
Um gesicherten Wohlstand zu erlangen und finanziell vom Weltmarkt frei zu werden: Einführung von Fair-, Freigeld. Beispiele: Kalifornien (durch Arnold Schwarzenegger), Kanada, Italien, Bayern...


