Wir spielen immer, wer es weiß, ist klug!


Arthur Schnitzler

Gesundheit

Das solidarische Gesundheitssystem erhalten!

Barak Obama versucht in den USA ein Gesundheitssystem einzuführen, in dem alle Menschen behandelt werden und keiner durch eine medizinisch notwenige Behandlung in den Ruin getrieben wird. 
Die dortigen Versicherungsgesellschaften finanzieren mit 1,8 Mio Dollar täglich die Kampagnen gegen diese Veränderungen. Mit brutal gelogenen Slogans wird das Bemühen Obamas torpediert und die Nation gespalten. Vor Obama sind bereits die Clintons am Widerstand der Versicherungen und der dazugehörigen Konzerne  gescheitert. Man kann nur auf ein Wunder hoffen, damit  Obama es schafft, allen Amerikanern den Zugang zu einer menschlichen Medizin zu erkämpfen.
Was können wir daraus lernen?
Wenn ein Gesundheitssystem erstmal in den Händen der Aktiengesellschaften und dem Kapital ist, wird es 1. ungerecht, 2. unsolidarisch, 3. teuer, 4. schier unumkehrbar.
Alle Gesundheitsreform-Gesetze der letzten Jahre (seit 2003) zusammen, steuern unser Gesundheitssystem genau in diese Richtung. Kapitalinvestoren wie z.B. der Röhn-Klinikum AG kaufen unsere Krankenhäuser und die Arztsitze, Krankenkassen bezahlen amerikanische AGs um ihren Mitgliedern fragwürdige Beratung zukommen zulassen, wobei diese obendrein munter Patientendaten abschöpfen können, die Pharmaindustrie kungelt mit einzelnen Kassen  Verträge aus etc. Nicht mehr lange, dann schließen diese Akteure sich zusammen zur integrierten Versorgung wie in den USA, und dann sind wir Patienten im Netz der Konzerne gefangen. Dann ist freie Arztwahl vorbei, die Wahl des Krankenhauses ebenso, Medikamente bekommen wir nur noch von Pharma X und überhaupt ist dann alles wunderbar effizient. Und wenn es dann 3 oder 4 solcher großen Gesundheitskonzerne auf unserem Markt gibt, geht das so zu wie auf dem Energiemarkt. 
Allein der Gedanke, dass man mit Krankheit Gewinn  machen könnte, ist absurd. Krankheit ist teuer, und deshalb brauchen wir weiterhin die Kraft der solidarischen Gesundheits-Sicherung. Dafür lohnt es sich zu kämpfen, dafür kann man sich als partei-freier Abgeordneter einsetzen. Denn Gesundheitspolitik wird auf allen Ebenen gemacht. Am besten mit Menschen, die frei von Lobby-Interessen die Anliegen aus der Region vertreten.
Für weitere Informationen:
www.schulterschluss-kiel.de
www.patient-informiert-sich.de